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Unsere persönliche Geschichte....
änderte sich einschneidend im Jahr 2021, als wir die Möglichkeit bekamen den landwirtschaftlichen Betrieb unseres Großvaters zu übernehmen, der sich seit über 200 Jahren im Familienbesitz befindet. Dieser Hof hat unser Leben so richtig verändert!
Unser Ziel war und ist es, den kleinen landwirtschaftlichen Betrieb wieder aufleben zu lassen und von der Welle des Höfesterbens zu bewahren.
Schnell war uns klar, dass diese Entscheidung jede Menge Veränderung mit sich brachte. Da wir keine große Ahnung von Landwirtschaft hatten, stürzten wir uns zu Beginn auf das Thema "Wissen aneignen" und absolvierten die landwirtschaftliche Abendschule.
Zwei Jahre lang drückten wir in weiterer Folge, Seite an Seite im Klassenzimmer sitzend , jeden Montag und Mittwoch von 18:00 - 22:00 Uhr die Schulbank und lauschten gespannt den Vorträgen der Lehrer. Für uns war alles neu und wir hatten anfangs oft Mühe die technischen Begriffe einzuordnen und den Zusammenhang zu verstehen, doch wir haben schnell gelernt und konnten bald mitreden. Am Wochenende hatten wir zusätzlich Praxistage im Stall, auf Wiesen und Äckern und in der Werkstatt. Auch wenn es eine sehr spannende und lehrreiche Zeit war, waren wir dann doch froh, als sie im Juni 2023 zu Ende war und wir unseren landwirtschaftlichen Facharbeiterbrief in Händen halten durften, immerhin waren wir nebenbei noch berufstätig und Eltern von vier Kindern.
Auch die bürokratischen Angelegenheiten der Hofübernahme kosteten viel Zeit und Mühe. Die bäuerliche Selbständigkeit hat uns vor viele offene Fragen und unbekannte Begriffe gestellt wie Pauschalierung, Mehrfachantrag, ÖPUL-Maßnahmen... Mittlerweile haben wir uns einen guten Überblick geschaffen und viel Ordnung in den Papierkram gebracht.
Jedoch machte uns die Ausbildung allein noch nicht zum Landwirt. Da standen wir also auf dem kleinen Hof unter der Hohen Wand, der seit 10 Jahren verpachtet war und wo statt regem Bauernhofleben, Stille herrschte. Die verstaubten, alten Geräte gaben Einblick in das einstige Arbeiten damit, doch uns waren sie nicht vertraut. Nicht nur einmal überkam uns ein mulmiges Gefühl an Unbeholfenheit und Überforderung, doch zum Glück bekamen wir die nötige Unterstützung durch unsere Onkel, die mit diesen Maschinen aufgewachsen waren und diese beherrschten. Im Nu waren die guten Stücke gereinigt, geschmiert und einsatzbereit und wir konnten mit unserer ersten Heuernte starten. Das war kein leichtes Unterfangen und für Anfänger wie uns auf den steilen Flächen eine echte Herausforderung.
Mit viel Schweiß und körperlicher Anstrengung mähten wir bei 37 Grad Stück für Stück die Hänge unseres Betriebes, teilweise mit dem Traktor, aber größtenteils mit Motormäher und Sense. Immer wieder kamen uns dabei die klimatisierten Büroräume unseres Arbeitsplatzes in den Sinn und die Frage was wir da eigentlich tun. Doch der Gedanke an die Generationen vor uns, die keine technische Unterstützung hatten und dennoch diese schwerere Arbeit leisten mussten, gab uns die nötige Kraft durchzuhalten. Die Vorstellung das diese Tortour künftig zweimal im Jahr auf uns zukommen würde, festigte unseren Entschluss uns Rinder zuzulegen.
Bewusst entschieden wir uns für eine kleinen, robuste Rinderrasse, die für die extensive Bewirtschaftung unserer Naturschutzflächen geeignet ist.
Im September 2023 haben schließlich fünf Minigalloways aus Norddeutschland eine neue Heimat bei uns gefunden und helfen uns seitdem die Flächen unseres Hofes zu pflegen. Stück für Stück konnten wir nun das Gelernte auch in der Praxis anwenden und nach den ersten Zwischenfällen wie notwendige Tierarztbesuche, eingefroren Wasserleitungen im Winter, vielen Reparaturarbeiten und ständig neuen Herausforderungen am Betrieb, fühlen wir uns mittlerweile als richtige "Hobbylandwirte".
Die gewonnene Zeit durch die Beweidung der Grünflächen haben wir gleich in ein neues Projekt investiert - in die Planung einer Brauerei.
Wir wollen mit regionalem Bierverkauf ein landwirtschaftliches Nebeneinkommen lukrieren , das helfen soll das Überleben des alten Bauernhofes sicherzustellen. Es wird allerdings noch 1-2 Jahre dauern, bis man das HoheWand-Bräu genießen kann.
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